Meister des Fröndenberger Altars: Fröndenberger Altar, Mittelbild: Maria mit Kind, um 1400Als Meister des Fröndenberger Altars wird der gotischer Maler bezeichnet, der um 1400 Bilder zu einem Marienaltar für die Kirche des Zisterzienserklosters Fröndenberg gemalt hat[1]. Der namentlich nicht bekannte Künstler war vermutlich in der Werkstatt des Conrad von Soest tätig oder einer seiner Nachfolger.Der Fröndenberger Altar ist ein besonderes Beispiele frühgotischer Tafelbilder in deutschsprachigem Raum. Er zeigte Bilder aus dem Leben Mariens und wurde wohl im 19., Jahrhundert aufgeteilt.[2]. Der Altar in der später als Stiftskirche eines Damenstiftes genutzten Kirche ist daher heute nur in Teilen dort erhalten, weitere Teile finden sich im Westfälischen Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster sowie im Cleveland Museum of Art in Ohio[3], andere Teile gingen verloren.
Meister des Pähler Altars: Kreuzigung Christi, um 1410Als Meister des Pähler Altars wird der gotische Maler bezeichnet, der im ausgehenden 13. Jahrhundert einen Flügelaltar für das Hochschloss Pähl malte. Dieser dreiteilige Hausaltar (Triptychon) ist heute im Bayerischen Nationalmuseum.Der Meister des Pähler Altars zeigt eine durch Böhmische Meister wie z.B. den Meister des Wittingauer Altars beeinflusste Malweise[1].
- H. Rupé. Der Pähler Altar im Bayerischen Nationalmuseum. (Deutsche Kunst. 1. Folge, 5. Heft) München, Weizinger 1922
- H. Rupé.: Divertimenti. Reden und Aufsätze. München, Rinn 1948 (enthält Der Pähler Altar im Bayerischen Nationalmuseum).
Bartolomeo Bulgarini (auch Bartolommeo Bulgarini, Bartolomeo Bolgarini, Ugolino Lorenzetti (Notname), Meister von Ovile (Notname); * um 1300 oder 1310 in Siena; † 4. September 1378 ebenda) war ein italienischer Maler der sienesischen Schule.
Die Beweinung Christi, Columbia, Columbia Museum of ArtBartolomeo Bulgarini war ein wahrscheinlich vorwiegend in Siena tätiger Maler, der in den Jahren von 1337 bis zu seinem Tod 1378 mehrfach in erhaltenen Dokumenten belegt ist. Er muss ein außerordentlicher Künstler gewesen sein, denn selbst Vasari kündete noch von seinem Ruhm. Trotzdem war es der Kunstwissenschaft lange Zeit nicht möglich, ihm Werke zuzuschreiben. Erst ein Dokument aus dem 18. Jahrhundert ermöglichte es, Bulgarini 1353 eine der sogenannten Biccherna-Tafeln für die Stadt Siena, die sich heute im Staatsarchiv der Stadt befindet, zuzuordnen. Aus stilistischen Gründen kann man dieser Tafel heute zwei weitere Biccherna-Tafel zuordnen, die 1329 und 1339 gemalt worden sind und sich heute im Kunstgewerbemuseum Berlin und in der Bibliothèque nationale de France befinden.1936 versuchte Millard Meiss, auf Grundlage der Biccherna-Tefel in Siena, einen Werkkatalog Bulgaris zusammenzustellen. Die Tafeln in Berlin und Paris waren ihm noch nicht bekannt. Relativ schnell fiel Meiss’ Augenmerk auf eine erstmals von Berenson im Jahr 1917 zusammengetragene Werkgruppe, die dieser einem anonymen Meister zuschreibt, dem er den Notnamen Ugolino Lorenzetti gab. Grundlage für die Namensgebung war der Umstand, dass die Bilder dieses unbekannten Meisters stilistisch sowohl den Werken des Ugolino di Nerio als auch denen des Pietro Lorenzetti nahe stehen, so dass Berenson aus deren Namen einen neuen kreierte. Dieser Name wurde von weiteren Forschern aufgenommen und um weitere Werke bereichert. Allerdings gab es auch einige Forscher, die der Meinung waren, dass die unter den Notnamen Ugolino Lorenzetti zusammengetragenen Werke von zwei Künstlern geschaffen worden sind. Die aus der Werkgruppe herausgelösten Bilder schrieb man einem Meister von Ovile zu. Man erkannte allerdings bald, dass diese Werktrennung völlig unbegründet war und alle diese Werke von nur einem Künstler geschaffen worden waren, die stilistisch auch der für Bartolomeo Bulgarini belegten Biccherna Tafel nahe steht.Mittlerweile setzt sich in der Fachwelt immer mehr die Meinung durch, dass sich sowohl hinter Ugolino Lorenzetti als auch dem Meister von Ovile niemand anderes als den gut dokumentierten Bartolomeo Bulgarini verbirgt.
- Berlin, Kunstgewerbemuseum
- Der Zisterziensermönch Don Niccolò in seiner Amtsstube. 1329 (zugeschrieben)
- Cambridge (Massachusetts), Fogg Art Museum
- Die Geburt Christi.
- Columbia, Columbia Museum of Art
- Die Beweinung Christi.
- Die heilige Maria Magdalena. um 1360
- Esztergom, Keresztény Múzeum
- Moses. um 1350
- Der Prophet Daniel. um 1350
- Florenz, Collezione Berenson
- Die Kreuzigung Christi.
- Frankfurt am Main, Städelsches Kunstinstitut
- Die Blendung des heiligen Victor.
- Köln, Wallraf-Richartz-Museum
- Thronende Maria mit dem Kinde. um 1350
- Der heilige Petrus. um 1350
- Der heilige Matthäus. um 1350
- Der heilige Franziskus.
- Madrid, Museo Thyssen-Bornemisza
- Thronende Maria mit dem Kinde, einer Märtyrin, dem heiligen Johannes dem Täufer und vier Engeln. um 1350–1360
- New York. Metropolitan Museum of Art
- Die Heiligen Matthias und Thomas. um 1350
- St. Petersburg, Eremitage
- Die Kreuzigung Christi.
- Siena, Pinacoteca Nazionale
- Die Himmelfahrt Mariae.
- Der heilige Ansanus.
- Der heilige Galganus.
- Die Himmelfahrt Mariä.
- Washington, National Gallery of Art
- Die heilige Katharina von Alexandrien. um 1335
- Miklos Boskovits: „Frühe italienische Malerei“, Katalog der Trecento-Tafeln in der Berliner Gemäldegalerie, Gebr. Mann Verlag, Berlin, 1987
- Judith de Botton: „Note sur Bartolomeo Bulgarini“, Revue de l'art. Paris, 1975.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Bulgarini, Bartolomeo |
| ALTERNATIVNAMEN | Bulgarini, Bartolommeo; Bolgarini, Bartolomeo; Lorenzetti, Ugolino (Notname); Meister von Ovile (Notname) |
| KURZBESCHREIBUNG | italienischer Maler der sienesischen Schule |
| GEBURTSDATUM | um 1300 oder 1310 |
| GEBURTSORT | Siena |
| STERBEDATUM | 4. September 1378 |
| STERBEORT | Siena |
Als Meister des Ehninger Altars wird ein vermutlich in Rottenburg am Neckar gegen Ende des 16. Jahrhunderts tätiger gotischer Maler bezeichnet. Der namentlich nicht bekannte Künstler erhielt seinen Notnamen nach dem von ihm geschaffenen Ehninger Altar. Dieses für die Pfarrkirche St. Maria in Ehningen bei Böblingen geschaffene Werk entstand wahrscheinlich um 1476 als eine Stiftung der Pfalzgräfin Mechthild, deren Wappen am Altar zu finden ist und die ab 1463 ihren Witwensitz in Rottenburg hatte.
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Der Meister des Ehninger Altars stammt fast sicher nicht aus der Region und hat seine Werkstatt nach Zuwanderung aus einer anderen süddeutschen Gegend im schwäbischen Raum aufgebaut[1]. Malstil und Gesamtkompositon des Ehninger Altars sowie insbesondere einige Details erinnern stark an Arbeitsweise und Motivwahl von Dierick Bouts. In der Kunsthistorik wird in der Zwischenzeit allgemein die Vermutung anerkannt, dass der Altar ein heute verlorenes Werk dieses niederländischen Malers als Vorbild gehabt hat. Eventuell war der Meister des Ehninger Altars sogar Diericks Schüler. Der Altar ist ein für die schwäbische Kunst seiner Zeit eher untypisches Beispiel[2], da er stark letztendlich auf Rogier van der Weyden zurückgehenden Einfluss und Farbwahl zeigt.
Der Ehninger Altar ist ein Triptychon, gemalt in Tempera und Öl auf Fichtenholz. Der Meister des Ehninger Altars stellt Szenen der Auferstehung und Himmelfahrt Christi sowie das Pfingstwunder dar. Die mit Leinwand überzogenen Außenseiten zeigen die Verkündigung an Maria.Das Werk befindet sich heute in der Staatsgalerie Stuttgart.
- S. Lüken: Die Verkündigung an Maria im 15. und frühen 16. Jahrhundert. Göttingen 2000, S. 198
- A. Stange: Deutsche Malerei der Gotik Band 8. Schwaben in der Zeit von 1450 bis 1500. München und Berlin 1957
- E. Wiemann: Meister des Ehninger Altars - Ehninger Altar (Bildbeschreibung). In: Staatsgalerie Stuttgart, Ausgewählte Werke, Online Aufgerufen Juni 2010
- Meister des Ehninger Altars: Ehninger Altar. Staatsgalerie Stuttgart
Triptychon des Philippe de HanetonBernard van Orley, (* 1491 oder 1492 in Brüssel; † 6. Januar 1542 in Brüssel; mit Vornamen auch Barend oder Bernaert oder Bernart), war niederländischer Maler.
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Bernhard van Orley wurde 1491 oder 1492 in Brüssel geboren. Er hielt sich zwischen 1509 und 1515 in Italien auf, wo er sich besonders nach oder vielleicht auch bei Raffael ausbildete und war dann seit 1515 wieder in Brüssel ansässig. Da er sich im allgemeinen von der italienischen Kunst und im besonderen derjenigen Raffaels inspirieren ließ, bezeichnete man van Orley auch als "Vater des Romanismus in der flämischen Bildwirkerei". Er hat sein Handwerk wahrscheinlich gemeinsam mit seinem Bruder im Atelier des Vaters Valentin van Orley (ca. 1466 - 1532) in Brüssel erlernt. Dort ist Barent ab 1515 nachweisbar. Von 1520 bis 1527 war er Hofmaler der Statthalterin Margarete von Österreich und ab 1532 auch ihrer Nachfolgerin, der Maria von Kastilien. Er starb am 6. Januar 1542 in Brüssel.Ursprünglich noch in der Art des Gerard David malend, veränderte er seinen Stil infolge der italienischen Reise, jedoch nicht zu seinem Vorteil, indem er sich die volle italienische Formenschönheit nicht aneignen und den Niederländer in Form und Kolorit nicht verleugnen konnte. In seiner mittleren Periode schließt er sich an Jan Mabuse an. Eine gewisse Feinheit der Empfindung ist ihm eigen.
- Ein Altar mit Szenen aus dem Leben der Apostel Thomas und Matthias (Wien, Kunsthistorisches Museum Wien),
- ein Triptychon mit den Leiden Ijobs (Brüssel, Museum),
- Ruhe auf der Flucht (Liverpool, Royal Institution),
- Das Jüngste Gericht (Antwerpen, Elisabeth-Hospital)
- Venus und Amor (Berlin, Museum).
- Beschneidung Christi, zwischen 1525 und 1530, Holz, 112×73 cm.
- Hiobsaltar, linker Flügel außen: Der arme Lazarus vor der Tür des Reichen,
- Hiobsaltar, linker Flügel innen: Der Raub der Herden Hiobs durch die Sabäer.
- Wilfried Seipel (Hrg.): Szenen aus dem Buch Tobias. Aus der Tapisseriensammlung des Kunsthistorischen Museums. Kunsthistorisches Museum, Wien 2004, ISBN 3-85497-083-8, (Ausstellungskatalog).
- Alphonse Wauters: Bernard Van Orley. Sa famille et ses œuvres. Hayez, Brüssel 1881.
- Joseph Eduard Wessely: Orley, Barend van. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 24. Duncker & Humblot, Leipzig 1887, S. 422 f.
Commons: Bernard van Orley – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
- Werke von Bernard van Orley bei Zeno.org
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Orley, Bernard van |
| ALTERNATIVNAMEN | Orley, Barend van; Orley, Barent van; D'Orley, Barend |
| KURZBESCHREIBUNG | flämischer Maler |
| GEBURTSDATUM | 1491 oder 1492 |
| GEBURTSORT | Brüssel |
| STERBEDATUM | 6. Januar 1542 |
| STERBEORT | Brüssel |
Meister von Hohenfurth: Geburt Christi, um 1350Der Meister von Hohenfurth gehörte zur Böhmischen Malerschule. Er schuf um 1350 neun in Tempera gemalte Tafeln mit Darstellungen aus dem Leben Christi, die für die Kollegiatskirche in Hohenfurth bestimmt waren. Heute sind sie in der Nationalgalerie Prag zu sehen.Er war einer der Hauptvertreter der Malergeneration, die am Hofe Karls IV. in Prag weilte, und der erste Künstler nördlich der Alpen, der die italienische Malerei des 14. Jahrhunderts kannte und für seine eigenen Bilder auswertete. Unter Verwendung sorgfältig abgestufter Farben werden Figuren ohne Tiefenraum vor einen abstrakten Goldgrund gestellt. Sie sind gekennzeichnet durch eine Verortung im flachen Bildraum nach italienischen Vorbildern der Giottozeit. Damit hatte die Tafelmalerei im Norden eine eigene, aus dem Medium der Temperamalerei heraus gewonnene Sprache gefunden. Eleganz und Zierlichkeit der Figuren und ihrer lebhaften Mimik sind noch einmal zusammengefasst. Danach schlägt die böhmische Malerei neue Wege ein.Zusammen mit Theoderich von Prag überwindet der Meister von Hohenfurth mit der Übernahme italienischer Bildmotive den gotischen Zackenstil. Damit werden die böhmischen Innovationen zur Voraussetzung der gesamten deutschen Malerei des frühen 15. Jahrhunderts bis hin zu Konrad von Soest und Stephan Lochner.
- Das große Lexikon der Malerei , Westermann Verlag Braunschweig 1982.
- Das große Buch der Kunst:Bildband, Kunstgeschichte, Lexikon, hrsg. von Beet Bilzen, Braunschweig 179.
- Fritz Winter, Das rororo Künstler Lexikon 2, Reinbek bei Hamburg 1985.
- Johannes Jahn/W. Haubenreißer, Wörterbuch der Kunst, 12.Auflage Stuttgart 1995.
- Hans H. Hofstätter, Spätes Mittelaltet. In: Kunst im Bild, Naturalis Verlag München.
- Malerei der Welt Eine Kunstgeschichte in 900 Bildanalysen, Von der Gotik bis zur Gegenwart. Herausgegeben von Ingo F. Walther, Köln 1995.
- Volker Gebhardt: Kunstgeschichte deutsche Kunst, Köln 2002.
Normdaten: PND: 118580396 (PICA) | WP-Personeninfo
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Meister von Hohenfurth |
| KURZBESCHREIBUNG | mittelalterlicher Maler |
Ernst von Kirchberg (* im 14. Jahrhundert in Thüringen oder der Prignitz; † nach 1379) war ein Reimchronist und Buchmaler des Mittelalters, der in Mecklenburg wirkte.
Ernst von Kirchberg soll um 1378 aus Anlass der Vermählung von Herzog Albrecht II. von Mecklenburg mit Adelheid von Hohnstein aus seiner Heimat Thüringen an den mecklenburgischen Hof gekommen sein. So erklärt man seine Verwendung der oberdeutschen Sprache. Andere Autoren vermuten unter Berufung auf sein Porträt mit Familienwappen in der Einleitung der Chronik eine Zugehörigkeit zur ritterschaftlichen Familie von Kerckberch aus der Prignitz.[1] Urkundliche Belege oder Erwähnungen außerhalb der Chronik sind nicht bekannt.Im Auftrag des Herzogs setzte Ernst die lateinische Chronica Slavorum des Helmold von Bosau in mittelhochdeutsche Verse. Er stellte das aus 110 Kapiteln (17.000 Verse) bestehende Werk – wohl im Kloster Doberan als dem damaligen geistigen Zentrum Mecklenburgs – noch vor dem Tod Albrechts am 18. Februar 1379 fertig. Es folgt eine Geschichte Mecklenburgs in 85 Kapiteln (etwa 9.000 Verse), die aufgrund verschiedener Quellen (Chronik Arnold von Lübeck, Sächsische Weltchronik, Doberaner Genealogie, Protokoll des Augustin von Stargard) erstellt wurde und bis zum Tod Herzog Heinrichs II. 1329 reicht. Die Handschrift auf Pergament (232 Blätter 43 × 32 cm) mit reichhaltiger Buchmalerei im böhmischen Stil (Beziehung zum luxemburgischen Kaiserhaus) befindet sich im Landeshauptarchiv Schwerin. Das Werk blieb unabgeschlossen, was an den fehlenden Miniaturbildern zu sehen ist. Vermutlich sollte es bis zur Regierungszeit Albrechts reichen.Die Absicht des Werks liegt darin, das alte herzogliche Geschlecht, dessen königlicher Ursprung vom sagenhaften Abodritenkönig Billug aus der Zeit Kaiser Ottos I. behauptet wird, seine Gleichrangigkeit mit dem dänischen Königshaus und die Bedeutung des gewonnenen Großreiches herauszustellen. Die Christianisierung Mecklenburgs wird nicht als von Heinrich dem Löwen erzwungen, sondern als eigene Leistung der Dynastie dargestellt. Die späteren Historiker Albert Krantz und Nicolaus Marschalk fußen teilweise auf der Reimchronik.
- Ernst Joachim Westphal: Monumenta inedita rerum Germanicarum praecipue Cimbricarum et Megapolensium. Vier Foliobände, Leipzig 1739–1745. Band IV, S. 594–846 (erster Abdruck, nach Lisch aber nicht korrekt und fehlerhaft)
- Georg Christian Friedrich Lisch: Ueber Ernst von Kirchberg, Verfasser der meklenburgischen Reimchronik vom Jahre 1378. In: Jahrbuch des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde. Band 12, 1847, S. 36–58 Digitalisat
- Christa Cordshagen, Roderich Schmidt: Die Mecklenburgische Reimchronik des Ernst von Kirchberg. Böhlau, Köln 1997, ISBN 3412070955
- Helga Baier-Schröcke: Die Buchmalerei in der Chronik des Ernst von Kirchberg im Landeshauptarchiv Schwerin: ein Beitrag zu ihrer kunstgeschichtlichen Erforschung. Findbücher, Inventare und kleine Schriften des Landeshauptarchivs Schwerin. Band 13, Schwerin 2007, ISBN 3-9809707-2-8
- Friedrich Wilhelm Schirrmacher: Kirchberg, Ernst von. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 15. Duncker & Humblot, Leipzig 1882, S. 788 f.
- Literatur von und über Ernst von Kirchberg im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Ernst von Kirchberg |
| KURZBESCHREIBUNG | Reimchronist und Buchmaler des Mittelalters |
| GEBURTSDATUM | 14. Jahrhundert |
| GEBURTSORT | Thüringen oder Prignitz |
| STERBEDATUM | nach 1379 |